Gesundheit im Dialog - #38 Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, Herr Hertel (CDU)
Shownotes
Herr Hertel (CDU) ist seit einem Jahr Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundhei im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Er berichtet über die Inhalte seiner Arbeit sowie Herausforderungen und Ziele.
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00:00:09: Hallo!
00:00:09: Ich freue mich, dass Sie heute wieder dabei sind wenn es heißt was gibt es Neues zu berichten aus der QPK?
00:00:15: Der Organisationseinheit für Qualitätsentwicklung Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes.
00:00:23: Mit diesem Format wollen wir sie liebe Bürgerinnen und Bürger und auch interessierte Fachkräfte der Verwaltung über bestimmte gesundheitsförderliche Projekte und Angebote in unserem Bezirk und darüber hinaus über die verschiedenen Arbeitsbereiche des öffentlichen Gesundheitsdienstes informieren.
00:00:40: Mein Name ist Stefan Ciccora, ich bin der Bezirkliche Koordinator der Gesundheitsförderung und des gesunde Städten Netzwerks und darf diesem Podcast moderieren!
00:00:51: Heute ist Simon Härtl zu Gast.
00:00:54: Simon Härtel ist unser Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit.
00:00:58: Und damit der Leiter des Bereichs, zu dem auch unsere Organisationseinheit gehört.
00:01:02: Ein ganz herzliches Willkommen Herr Härtl!
00:01:04: Ja vielen Dank Eschikora.
00:01:05: ich freue mich.
00:01:07: Das ist schön.
00:01:08: Dann können wir auch sofort starten und zwar wenn ich guck mir ja unserer Hörerinnen und Hörern an die vielleicht nicht so intensiv mit der Verwaltung vertraut sind was macht ein Stadtrat für jungen und gesundheit?
00:01:22: Was sind ihre Aufgaben?
00:01:23: Ja, das ist eine gute Frage.
00:01:25: Viele kennen in der Tat gar nicht überhaupt was ist ein Stadtrat?
00:01:27: Was ist eigentlich ein Bezirksamt?
00:01:29: Ein Bezirktsamt selber ist ja eh nicht aufgebaut, Strukturen wie auf Landesebene oder Bundesebene.
00:01:35: Wir haben also auch eine Art Regierung.
00:01:36: Das ist quasi das BezIRKTSAMT.
00:01:38: natürlich haben wir keine Gesetzgebungskompetenzen sondern wir haben nun die Möglichkeit es Verwaltung zu agieren.
00:01:44: aber es ist in der TATSO auch aufgestellt.
00:01:47: Am Ende des Tages sechs Verwaltungen, die nennen wir hier auf unserer Ebene Abteilung.
00:01:51: Eine Abteilnung davon ist die, die Sie genannt hatten, Jugend und Gesundheit.
00:01:55: Da bin ich Abteilungsleiter und führe die Abteilungen auch an.
00:01:58: Ich bin also zuständig für alle diese Bereiche, Jugendamt, Gesundheitsamt und eben die Einheit QPK.
00:02:06: Und ja vor allen Dingen die wesentlichen Aufgaben, sag ich mal wenn man das aufs Kerngeschäft mündsen würde, es natürlich der auch salterische Bereich.
00:02:15: Alle finanziellen Aspekte, die über diese Abteilung laufen, laufen dann über meinen Tisch.
00:02:20: Ich muss überall auch Unterstiften leisten.
00:02:23: Am Ende des Tages trage ich auch die Verantwortung
00:02:25: dafür.".
00:02:26: Es ist auch eine recht hohe Summe, zwar alles gesetzlich festgestiegen weil es natürlich Auflagen gibt die gesetzliche Bestimmung haben.
00:02:34: Aber es sind immerhin zweihundertneunzig Millionen für einen Jahr im nächsten Jahr ein dicker Meer sogar.
00:02:39: Das ist also schon der recht hohen Summe und dafür trage ich die politische Verantwortung auch dass das auch alles gut und richtens läuft und es da keine Probleme gibt.
00:02:50: Verstehe Jetzt sind Sie seit knapp einem Jahr Stadtrat?
00:02:54: Ja, genau.
00:02:54: Entspricht
00:02:55: Ihre Arbeit dem, was Sie so erwartet haben?
00:02:58: In den Grundzügen ja, wobei ich mir schon erwartet hätte das ist vielleicht ein bisschen schneller funktioniert.
00:03:05: mit den Ideen aber kommt dieses Amt auch rein und hat ... gewisse Vorstellungen, wie man was anpacken möchte.
00:03:11: Hat auch eine Hoffnung hat ein Antrieb auch Dinge schnell umzusetzen und dann kommt man sehr schnell in den Bereich Verwaltung.
00:03:19: Und Verwaltung bedeutet erstmal ganz ruhig nachdenken nochmal die Akten studieren, gesprächskreis führen, dann denkt man über die nächsten Monate nach und irgendwann mal passiert etwas und das ist in der Tat etwas was mich so ein bisschen noch stört.
00:03:32: Also diese Schnelligkeit würde ich mir schon wünschen.
00:03:34: Ich rede nicht davon, dass wir so schnell wie ein Unternehmen sein müssen aber zumindest ein bisschen schneller zu sein weil die Herausforderungen in der Gesellschaft bevorstehen sehr groß sind und wenn wir zu lange über Sachen nachdenken verpassen wir auch die Möglichkeit auf wesentliche Fragen Antworten zu bringen und dann vor allen Dingen auch Lösungen zu bringen.
00:03:57: Und das ist so etwas was mich dabei stört.
00:04:00: Aber im Grunde muss ich sagen, habe ich mir das genauso vorgestellt und es macht mir jeden Tag große Freude.
00:04:06: Wo wir gerade bei der Freude sind, kleinen Schwenkmal machen... Ich denke auch hinsichtlich des Terminkalenders hat sich bei Ihnen einiges geändert.
00:04:13: Wahrscheinlich gibt es viele Verpflichtungen, viele Termine ... Abendtermine oder einige Abendterminer auch.
00:04:19: Was ist ihnen zum Ausgleich in der Freizeit
00:04:21: wichtig?
00:04:22: Termine sind wirklich sehr, sehr viele wobei ich früher auch schon viele Termine hatte weil ich sozusagen vorher einen Beruf hatte.
00:04:29: Ich war Lehrer und das war dann immer meistens von morgens bis sage ich mal Nachmittag vom Nachmittage.
00:04:35: dann war ich eine Politik wieder beschäftigt als Fraktionsvorsitzender damals.
00:04:40: Dann quasi am späteren Abend war dann wieder Schule da, also irgendwie der Tag war immer gefüllt.
00:04:46: Jetzt ist es noch ein bisschen anders.
00:04:47: die Termine haben sich dahingehend nicht vergeringert sondern eher... Ich hab weniger Einfluss auf die Termine.
00:04:54: Ich kann zwar mir wünschen, ich würde gerne da einen Termin haben aber ich koordiniere Termine nicht mehr sondern ich habe mein eigenes Büro und bin nicht mehr Herr der Termine unter der Lage.
00:05:03: also es ist immer ganz witzig wenn man irgendwie jemanden trifft und er dann sagt naja wir sehen uns ja nächste Woche am Dienstag.
00:05:09: Da sag' ich immer Wenn Sie das sagen, dann ist das so!
00:05:11: Ich weiß es nicht keine Ahnung.
00:05:13: vielleicht ist es so weil ich guck maximal am nächsten Tag einfach die Termino durch.
00:05:18: wenn ich das schaffe In der Regel eher sogar morgens, trinke ich einen Kaffee gucke mir die Termine am Tag durch und schaue was bevorsteht am selben Tag.
00:05:27: Aber es ist schon bemerkenswert wie oft man einfach irgendwo hingeschickt werden muss.
00:05:32: Das ist auch meine Aufgabe aber man ist etwas fremdgescheuert.
00:05:35: das ist am Anfang etwas seltsam.
00:05:37: Das regelt sich danach derzeit aber es ist am anfang seltsamm.
00:05:41: Und wenn's um Freizeit geht ja das ist so das Problem was sie gesagt haben viele Abendterminen.
00:05:45: Ich habe in der Regel jeden Abend ein Termin.
00:05:47: also wenn jemand und frag, wollen wir mal Abendessen gehen?
00:05:50: Dann sage ich immer in drei Wochen ungefähr.
00:05:52: Also vorher schaff ich dieses Selten.
00:05:55: auch am Wochenende viele Termine.
00:05:56: auch gerade am Samstag wenn Feste sind gehe ich natürlich so den Festen gerne auch vorbei.
00:06:01: das heißt in der Regel habe ich wenig Freizeit.
00:06:04: die einzige Sache die ich gerne mache ist zu schwimmen.
00:06:07: Ich gehe sehr gerne schwimmen.
00:06:09: Ah, ist das Handy weg.
00:06:10: Das ist schon mal gut.
00:06:11: Ist im Spinn drinne.
00:06:12: Komm nicht ans Handy!
00:06:13: Das ist ein sehr, sehr guter Moment und ich krieg den Kopf frei.
00:06:16: Ein bisschen Gedanken sortieren überlegen was war in der Woche?
00:06:19: Was steht nächste Woche an aber auch da.
00:06:22: es ist so ein bisschen das probieren.
00:06:24: die letzten drei Wochen habe ich es nicht einmal geschafft.
00:06:26: Es jetzt auch gerade Wahl kam.
00:06:27: dadurch erschwert sich die Terminal genommen ein bisschen mehr.
00:06:30: Aber ich hoffe mal vielleicht die Woche wenn die Sonne so schon scheint auch wieder schwimmen gehen zu können.
00:06:35: Das wäre dann draußen wahrscheinlich
00:06:36: schon?
00:06:37: Unbedingt, also in der Halle auch.
00:06:39: Aber liebend gerne bei so einem Sonnenschein draußen sehr, sehr gerne.
00:06:42: Ein Freibad im Lochhoch, falls man mal ein Statterer sehen wird in der Schwimmhose, mal ins Lochhocher beigehen.
00:06:53: Genau, jetzt schwenken wir wieder zurück.
00:06:56: Sie hat uns gerade schon gesagt sie würden sich wünschen dass es etwas schneller geht weil sie sehen große Aufgaben.
00:07:01: wo sehen sie für sich die wichtigsten Handlungsfelder hin?
00:07:05: mit Zirk?
00:07:06: Der wesentliche Knackpunkt, egal ob es das Gesundheitsamt, das Jugendamt oder eben GOPK ist.
00:07:12: Es spielt für die gesamte Abteilung eine große Rolle und ist der präventive Charakter.
00:07:17: Wir sehen dass sich die Gesellschaft in schnellen Zügen verändert und neue Aufgaben bevorstehen.
00:07:24: Wenn ich vor allen Dingen sehe, ist es egal ob das die Familien geht für Kinder- und Jugendlichen Oder wenn es um die Gesundheit der Eltern als auch den Kindern und Jugendliche geht gibt es immer mehr Schwiedigkeit in Familien, immer mehr Belastungen die die Familie tragen und das führt meistens zu großen Problemen dann.
00:07:46: Sei es ein gesundheitlichen Aspekt beispielsweise dass Kinder dann vielleicht nicht die Begleitung bekommen die sie haben müssten.
00:07:54: also mein Beispiel zu nennen ist fängt schon teilweise damit an dass Eltern befordert sind eine Wunde zu heilen fällt hin oder stürzt, verletzt sich und dann zu wissen was mache ich denn jetzt eigentlich genau.
00:08:09: Das sind Dinge die früher heglich waren hat ja keiner gefragt.
00:08:13: Mutter Vater wussten was so tun ist oder der Opa oder die Omi?
00:08:17: mittlerweile ist es nicht mehr soweit die gesellschaft sich auch geändert hat und die Eltern brauchen Unterstützung vielmehr als das es früher auch war.
00:08:27: auch so.
00:08:27: der Aspekt dieses Naja, auch als große Familie als Einheit zu agieren ist nicht mehr der Fall.
00:08:33: Wir haben sehr viel auch alleinerziehende Menschen sei es Vater oder Mutter.
00:08:38: Es ist nicht so dass man in einem Haus gemeinsam mit Oma und Oma auch lebt vielleicht noch Tante das ist auch nicht mehr da war.
00:08:45: die Kontakte in der Familie sind auch anders geworden dadurch dass man jetzt mittlerweile viel, viel auch arbeiten muss.
00:08:51: Also meistens sogar wenn es jetzt Mutter und Vater ist müssen beide irgendwie arbeiten um ihm finanziell das Stimmen zu können und dadurch fehlt auch der Kontakt zur Familie oftmals und dadurch werden Sachen einfach nicht weiter transportiert wie man sich verhält was man früher mit Mundpropaganda quasi gemacht hat.
00:09:07: Und ich sehe diese Bedarfe und ich seh's einfach in allen Bereichen Wenn es um Beratung geht wird diese Beratungen von uns sozusagen ausbezügliche unfassbar angenommen, sehr sogar.
00:09:19: Also die Terminlage ist schwierig meistens um Termine zu bekommen, um Beratung eeglicher Hinsicht zu kriegen und das ist etwas was mir Sorgen bereitet weil ich sehe dass wir präventiv stärker arbeiten müssen.
00:09:31: wie müssen mehr Beratungsangebote auch anbieten?
00:09:34: und die Angebote die wir haben.
00:09:36: wenn ich jetzt gerade an Familien in Gesundheit denke Da brauchen wir auch Steuerung.
00:09:43: Die Kopika macht ja über den Bewegungslotsen einen sehr, sehr guten Job weil wir Angebote im Bewegungsraum haben.
00:09:51: Die Bedarfe sind da, die Familien brauchen das.
00:09:54: Bei der Familienbefragung war es ja Top-I wenn es um Bewegungen und Gesundheit geht.
00:09:59: Und trotzdem wissen die Leute aber gar nicht wo soll ich denn hin?
00:10:01: Wo kann ich denn was machen?
00:10:02: Ich habe die Notwendigkeit mich zu bewegen möchte das Aber wo kann ich dann in meinem Kit zum Beispiel hingehen?
00:10:10: Da haben wir die Weltlohzenfunktion natürlich eine gute Steuerung.
00:10:13: Ich glaube dass wir das auch noch stärker brauchen.
00:10:15: Auch noch viel mehr steuern müssen.
00:10:18: Insgesamt, also neben Bewegung auch noch zu anderen Themen.
00:10:20: Definitiv
00:10:21: in allen Bereichen!
00:10:23: Wenn man jetzt mal von der Handlung ein bisschen weggeht... Also die Handlungsfelder.
00:10:29: nochmal mehr zu ihrem Job selber und vielleicht ist es aber auch eine Mischung von Wohin sehen Sie da mit Ihrem neuen Tätigkeiten so die größten Herausforderungen?
00:10:40: Die größte Herausforderung wird sein Diese Aufgaben, die bevorstehen um diese Bedarfe decken zu können auch personell also wirklich mit persönlichen Kapazitäten zu unterfüttern.
00:10:51: Ich teile das wenn es die Diskussion angeregt wird auf Bundesebene den Apparat im Beamtenapparat zu verringern.
00:11:00: ich sehe schon dass die Ministerien sehr aufgebauscht sind mit Personal.
00:11:05: ich glaube nicht dass das alles so notwendig ist.
00:11:08: wir sehen immer wieder noch mehr Beamte.
00:11:11: Ob das so notwendig ist, bezweifle ich sehr stark auf Bundesebene.
00:11:14: Auf Landesebene sehe ich es schon ein bisschen anders.
00:11:16: aber auch auf kommunaler Ebene also die Kommunen oder bei uns die Bezirke da sich in diesem großen Bedarf und das ist nämlich... vor allen Dingen deswegen so ein großer Bedarf, weil wir ja eigentlich als Verwaltung in den kommunalen Ebenen und im Bezirken der Apparat sind, die dann praktisch auch umsetzen.
00:11:32: Wir machen keine Gesetzgebung.
00:11:33: Wir brauchen jetzt nicht viele Juristen, die einen Gesetz ausarbeiten müssen aber die praktischen Dinge wie Angebote in einem Familienzentrum zu schaffen.
00:11:42: Wie es Angebote gibt sehr Bewegungen, Lotsen zu haben, die diese Angebote auch sozusagen steuern für die Familie mit Sie wissen, wo sie hingehen müssen.
00:11:52: Diese praktischen Sachen brauchen wir deutlich stärker und ich glaube dass in unserem... Es hört sich komisch an klein klein aber dieses Kiez-Oriente dieser Sozialraumorientierungen stärker auch fokussieren müssen und schauen müssen welche Veränderung gibt es denn bei uns im Bezirk?
00:12:10: Welche Veränderungen gibt es in den jeweiligen Kiezen?
00:12:13: Und diese Sozialräume uns viel viel genauer anzuschauen das schafft keine Bundesebene und schon gar nicht auch eine Landesebene.
00:12:19: Das schafft nun Bezirke Und dieses Personal benötigen wir dringend.
00:12:24: Aber wenn wir über Sparen reden, alle wollen nur sparen, dann ist es schwer diese Person auch zu
00:12:29: bekommen.".
00:12:31: Genau!
00:12:32: Das führt mich jetzt genau zur nächsten Frage.
00:12:35: Sehen Sie denn eine Chance für Gesundheitsförderung?
00:12:38: Für Präventionen mehr Mittel bereitzustellen?
00:12:40: Sie haben gesagt okay das ist die Bundesebene da sehen sie Luft nach oben zumindest in den ausgeteilten Ressourcen.
00:12:50: Das ist aber jetzt wahrscheinlich, könnte ich mir vorstellen ein etwas dickeres Brett.
00:12:55: Sehen Sie sonst Möglichkeiten?
00:12:57: Wie wir das genau?
00:12:59: Ihren Ansatz, den sie genannt haben, dass wir halt in die Prävention mehr rein müssen und mehr für die Gesundheitsförderung investieren sollten müssen wie wir da dran kommen.
00:13:09: Ja, das ist auch vor allen Dingen meine Aufgabe.
00:13:13: Das sehe ich ordiner so.
00:13:15: Wir versuchen ja als Bezirksamt stärker Karl-Ehrtechnik zu schauen, sprich wir gucken wie ein Unternehmen.
00:13:22: Wir haben für jeweilige Leistungen die wir als Bezirk anbieten tatsächlich auch Produkte wie ein Unternehmen und von diesen Produkten für eine Leistung gibt es Mengen.
00:13:33: also wie oft nimmt ein Bürger zum Beispiel irgendeine Beratung war.
00:13:36: das ist dann so wie ich in einem Produkt kommt er dann zehn mal die Woche dann habe ich zehnmal ne Menge generiert und dass widerspiegelt auch gleichzeitig was finanzielle Ressourcen notwendig sind Angebot zu schaffen.
00:13:49: und gleichzeitig was bekomme ich quasi dafür als Bürgerinnen oder Bürgern.
00:13:55: Dieses Controlling wie ein Unternehmen, das müssen wir stärker machen um besser steuern zu können und zu sagen welche Sachen sind finanziell noch tragbar?
00:14:05: Welche sind finanziell notwendig?
00:14:07: Welcher Sachen?
00:14:08: eben nicht!
00:14:09: Und wenn wir eben das Geld besser steuernd effizienter steueren dann können vieler streichen, aber die notwendigen Sachen waren dann auch aufbauen.
00:14:20: Das ist also der erste Punkt, controlling.
00:14:22: das zweite Punkt ist eben dieses was ich gesagt habe sozialraumorientierte.
00:14:26: wir müssen prüfen was haben wir für Notwendigkeit in unseren jeweiligen Kiezen und dann sozusagen präventiv.
00:14:33: um das zu erreichen müsste man folgendes anbeten wenn man also controlled Genau weiß, welche Bedarfe man hat.
00:14:40: Was ist wirklich notwendig?
00:14:42: Nicht auf großer Ebene sondern wirklich im Klein-Klein und gleichzeitig sagt wenn ich hier rein investiere werde ich am Ende erfolgreicher sein.
00:14:51: finanziell weil jetzt mehr Geld investiere und später nicht noch mehr Geld nachjustieren muss Und gleichzeitig es ist einfach finanziellen Erfolg aber auch für die Menschen Wenn ich also Kindern Jugendlichen im Thema Gesundheit.
00:15:07: Präventivvorgehe, sei es jetzt Übergewicht mal das konkretes Beispiel zu nehmen.
00:15:13: Wenn ich da jetzt stärker schon eingehe und da Geld investiere ist es deutlich günstiger als später wenn Kinder in die Übergewichte fallen, da noch rauszuhelfen und gleichzeitig ist es auch für die Verwaltung günstig, muss ich sagen präventive.
00:15:27: Und das ist am Ende eine Steuerungsthematik also auch etwas politisches weil es nicht einfach Eines zu erklären, lass uns jetzt mal eine Summe X, eine Million nehmen.
00:15:39: Jetzt investieren das hört sich erst einmal sehr viel an.
00:15:42: aber dazu stellen werden wir das jetzt investieren?
00:15:45: es ist immer noch besser als in fünf Jahren zwei Millionen nachzusteuern.
00:15:49: Aber das ist etwas politisches
00:15:51: Ja ist auch gesundheitsökonomisch.
00:15:53: Das treibt uns natürlich auch um Genau solche Fragen und wir haben ja ganz konkret beispielsweise Vor die Welle kommen, haben sie ja gesagt, dass man vorher was macht.
00:16:05: Da haben wir aber auch beispielsweise mit Fidelio ein Programm laufen, das genau sich an die adipösen Kinder wendet und dafür Angebote bereitstellt.
00:16:16: Da wäre es beispielsweise eine Frage, kriegt man solche Programme mehr in die Regelfinanzierung rein?
00:16:24: Aktionsprogramm, also Mittel aus dem Aktions-Programm Gesundheit.
00:16:28: Perspektivisch wäre es natürlich toll wenn man jetzt sieht das Angebot läuft ist eigentlich gar nicht das was wir so richtig haben wollen.
00:16:35: Eigentlich wollen wir dafür ja kein Geld ausgegeben aber momentan tut es einfach not weil die Kinder sind halt da und sie sollen auch eine gute Unterstützung bekommen.
00:16:44: Da jetzt zu schauen, wie kriegen wir dann den Wandel hin?
00:16:48: Also an der Stelle Ressourcenverschiebung hin zum Aushalt.
00:16:53: Richtig!
00:16:54: Genau das ist der Punkt.
00:16:55: Wir müssen dann auch entscheiden wenn wir so viele Projekte haben und wir haben ja wirklich unzählige Projekten.
00:17:00: Zu schauen welche sind effizient welche bringen etwas sei es sozusagen... gesundheitsökonomisch als auch einfach im reiner finanziellen, haushalterischer Sichtweise also rein ökonomisch.
00:17:12: Wenn wir diese beiden Sachen genau betrachten auf die jeweiligen Produkte oder Projekte und dann entscheiden welche wollen wir weiterhalten und wirklich verstetigen?
00:17:21: Und dann in der Regelfinanzierung bringen und welche sagen ja okay da haben wir ausprobiert war ok nice to have muss aber nicht sein und dann steichen mir das.
00:17:29: Das muss dann auch rigoros gemacht werden und es ist leider ein Problem weil wir haben so viele schöne tolle Projekte.
00:17:35: Und es ist schade, da ein Rotstift dran zu ziehen und sagen müssen wir streichen.
00:17:40: Daran hängen Menschen.
00:17:41: Menschen gewöhnen sich daran.
00:17:43: Da sind Mitarbeiter auch dran.
00:17:45: Die sind natürlich dann auch traurig darüber dass etwas dann zur Ende geht.
00:17:50: Es ist politisch auch mal schwer aber dann kommen irgendwelche Vereine, es kommen Menschen an uns sagen aber wieso streichsen sie das Ganze?
00:17:56: Das gehört leider dazu und anders wird's nicht funktionieren.
00:17:59: mehr Geld am Ende des Tages nicht geben, wir müssen es nur besser steuern.
00:18:05: Ja ich komme jetzt zu einer ganz wunderbaren Frage.
00:18:16: Was ist Ihre Dreamvision?
00:18:18: Ihre Vision für ein gesundes Charlottenburg-Wilmastor für die nächsten fünf Jahre oder in den
00:18:25: nächsten fünf Jahren?
00:18:27: Ich würde mich sehr, sehr darüber freuen weil ich merke ja das sozusagen Digitalisierung.
00:18:32: Das ist eine gute Sache alles wunderbar und digital Angebote zu schaffen ist auch alles wunderbaar.
00:18:37: aber ich merken schon dass die Menschen großen Bedarf haben sich austauschen mit professionellen Mitarbeiterinnen Mitarbeiter sei es für einen Gesundheitsbereich egal für welche andere Bereiche.
00:18:51: Leute haben Bedarf, nicht nur GPPT zu fragen oder mal Google zu gucken oder irgendwie irgendwas anderes in der Website sich anschauen sondern proaktiv mit jemanden zu sprechen auch ihre Nöte Ängste vielleicht auch zu erzählen und dann wirklich eine Handlungsempfehlung zu erhalten.
00:19:08: Und ich glaube dieses menschliche das ist sehr wichtig.
00:19:11: gerade in Zeiten von GPPt wird Ich mir wünschen deutlich mehr Beratungsangebote zu schaffen Tatsächlich auch, wenn wir wieder beim Bewegungslotsen sind.
00:19:24: diese Person noch zu verstetigen, mehr zu haben.
00:19:27: Weil die Kommunikation funktioniert am besten nicht über einen Flyer, den ich in den Haushalt reinwärfe, sondern jemanden, der zu mir kommt und sagt ... Herr Erdl, Sie wollen sich bewegen?
00:19:38: Vollne drei Angebote haben wir direkt um die Ecke!
00:19:41: Gehen Sie mal da hin oder hier hin.
00:19:44: Das baut Hemmschwellen ab, ist niedrigspädig.
00:19:46: Vielleicht begleitet er mich sogar mit, weil ich Sorge habe, dann nimmt er mich einfach mit.
00:19:52: Und dann gehen wir dahin, gucken uns das an und ab dem Moment werde ich sozusagen freigelassen.
00:19:55: Dann nehmen wir das Angebot in Anspruch und bleibe einfach zum Beispiel im Sporthalle und Sportkurs macht er mein Sportkuss.
00:20:02: Ich glaube dass wir deutlich mehr rangehen müssen an die Menschen.
00:20:06: deswegen mehr Beratung dieses persönliche Das benötigen wir.
00:20:09: aber das bedeutet aber gleichzeitig wir brauchen eher mehr Personal B. dieses Personal muss entsprechend auch finanziert werden.
00:20:16: Die Besoldung muss also entsprechend auch so sein.
00:20:17: es ist ja auch mal ein Riesen thema landessebene bundesebene sind besser für finanziert als immer die Bezirke.
00:20:23: Aber dahingehend müssen wir, weil ... Wir werden nicht alles über Digitalisierung schaffen.
00:20:28: Die Bürgerernstermine können wir alles digital machen wie Online-Termin ist kein Thema.
00:20:33: aber dieses Beraten wenn es um Gesundheit geht funktioniert nur persönlich.
00:20:38: anders geht's nicht.
00:20:39: und das wäre mein Wunsch mehr Beratungsangebote zu schaffen in den nächsten fünf Jahren.
00:20:43: mal gucken ob es klappt.
00:20:45: Es klappt genau.
00:20:48: Sie hatten das eben ja schon gesagt, weil jetzt wäre so die nächste Frage was dann im Hinblick auf ihre Handlungsmöglichkeiten und davon möglich umzusetzen wäre.
00:20:57: Und da hatten sie ja schon ausgeführt es wird irgendwie auch damit zu tun haben dass man halt einen Controlling macht, dass man sich halt die Sachen anguckt und im Prinzip ist es ja eine etwas Ressourcenverschiebung.
00:21:09: Also wir gucken... Ist die Intervention wirksam?
00:21:14: Und dann müsste man festlegen, was ist denn wirksam überhaupt.
00:21:18: Um dann zu sagen ja okay das haben wir jetzt ausprobiert.
00:21:22: Das klappt nicht und jetzt werden wir etwas anderes machen.
00:21:27: Genau so ist es.
00:21:30: Okay!
00:21:31: Ja, wir stehen vor Herausforderungen und auch diese Idee enger mit den Menschen zusammenzukommen.
00:21:42: Auch von Bezirksseite her glaube ich wenn man sich jetzt so die Eruptionen auch die politischen Veränderung Dynamiken anguckt dass das eine ganz wichtige Sache ist um halt im Gespräch zu sein und auch den Menschen das Gefühl zu geben.
00:21:58: Man hört sie zumindest, man hat vielleicht nicht immer sofort die Ressourcen und der Bewegungslotser hat dann möglicherweise auch nur die Information, die er dann an mich weitergibt, dass er halt mal keine Angebote ... zu keinen Angeboten weiterleiten konnte.
00:22:12: Aber immerhin wird es transparent.
00:22:15: Ja, so ist's.
00:22:17: Besser hätte ich das nicht sagen können!
00:22:19: Das freut
00:22:20: dich?
00:22:23: Ja, Herr Aertel.
00:22:24: Wir Game sind jetzt eigentlich zum Ende gekommen.
00:22:28: Ich habe meine Fragen gestellt.
00:22:29: Gibt es noch Sachen, wo Sie sagen, das möchten Sie aber hier noch mal loswerden an der Stelle?
00:22:35: Eigentlich
00:22:35: nur einen Wunsch!
00:22:36: Ich würde den Podcast ganz wunderbar und würde mich freuen wenn diejenigen, die heute zugehört haben, sagen wir mal hunderts vielleicht ist es tausend aus dem Hundert oder den Tausend noch mehr werden.
00:22:46: also bitte gerne weitergeben, weiterreichen überall Teilen aus sozialem Medien damit dieser Podcast noch mehr hören bekommen.
00:22:53: Das würde ich mich freuen!
00:22:54: Ja das haben Sie gehört, jetzt sofort nicht ausschalten, sofort teilen.
00:23:03: Vielen Dank lieber Herr Härtel für die spannenden Einblicke
00:23:06: in Ihrer Arbeit
00:23:07: und auch für die Perspektive auf die Gesundheitsförderung und Prävention hier in unserem Bezirk.
00:23:12: Das war es auch schon für heute.
00:23:14: Wir hoffen, dass wir für Sie liebe Hörerinnen und Hörern interessante Informationen bereithatten!
00:23:19: Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns wenn sie beim nächsten Mal wieder dabei sind, wenn es heißt was gibt es Neues zu berichten aus der CUPICA der Organisationseinheit für Qualitätsentwicklung Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes?
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